Fachartikel: Gestaltung von W3C validen Webseiten - macht das einen Sinn?
Jul 24
Es kann auch hilfreich sein, entsprechende Befehle optisch durch Einrückung (siehe Abb. 04) des darauf folgenden Inhalts oder durch Anmerkung z. B. <!- - Anfang von ….- -> bzw. <!- - Ende von ….- -> hervorzuheben. Wenn nun z. B. ein sog. DIV Container mit dem Befehl <div> geöffnet wird, z. B. um Inhalte an einer bestimmten Stelle auf der Seite zu platzieren, so muss dieser Befehl wieder geschlossen werden - wenn man möchte dass die Webseite wie gewünscht wiedergegeben wird. Es ist daher technisch und logisch nur konsequent, dies so umzusetzen.
Im Besonderen gilt es zu beachten, dass auch selbstschließende Befehle z. B. bei der Verwendung <img alt=”" /> oder <meta /> korrekt geschlossen werden. Ein kleiner Fehler hier bewirkt oft einen „Rattenschwanz“ von Validitätsfehlermeldungen (Abb. 05).

Abb. 05 - Der Code ist der selbe wie Abb. 03. Jedoch wurde der Befehl am Ende nicht durch „/“ geschlossen. Diese kleine Unaufmerksamkeit verursachte allein in diesem kleinen Beispiel bereits 4 Fehler.
»Wer seinen Job versteht, für den ist valides HTML nicht schwerer als zusammengeschwurbeltes HTML. Alles nur eine Frage der Ordnung!«
(Ernst Hopfner, Agentur Kundendienst 03 GmbH)
Es gibt mittlerweile hunderte verschiedene Browser wie z. B. CrazyBrowser, Apple‘s Safari (für Mac und auch für Windows), Opera, AOL Browser, Camino, iCab sowie das neueste Mitglied der Familie Google‘s Chrome Browser. Als Webentwickler hat man natürlich nicht die Ressourcen in jedem noch so kleinen Browser zu prüfen ob die entwickelte Seite richtig dargestellt wird. Das W3C entwickelt Standards vor allem um den Browserherstellern Vorgaben bzw. Hilfestellung zu geben. Im Normalfall sollte es also so sein, das jede zu 100% valide Seite in allen gängigen Browsern gleich interpretiert (wiedergegeben) wird.
Da die Vorstellung des W3C aber noch nicht zu 100% in die Realität umgesetzt werden konnte, bieten verschiedene Hersteller lizenzpflichtige Lösungen an, wie z. B. Microsoft‘s Expression Web SuperPreview oder Adobe‘s BrowserLab, welches die Browser Internet Explorer 6 (Windows XP), Internet Explorer 7 (Windows XP), Firefox 2 (Windows XP/OS X), Firefox 3 (Windows XP/OS X) sowie Safari 3 (OS X) emulieren kann.
